Der Wanderbader

Seid gegrüsst edle Marktorganisatoren!

Gerne möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin der Wanderbader. Mein Name ist Niels Ottow und ich werde euch ab Herbst 2020 als Bader zur Verfügung stehen. Bei mir kann man im 6er, 4er oder Einerzuber verweilen, sich verführen lassen von den Herrlichkeiten einer Massage und in Ruhe die Welt an sich vorbeiziehen lassen. Sehr wichtig: Hygiene steht bei mir grossgeschrieben! So wird das Wasser zwar nur einmal in den Zuber gefüllt (total etwa 5 m3), dies wird jedoch durchgehend mittels Elektropumpen gefiltert und desinfiziert. Zwei Duschen gehören ebenfalls zu meinem Angebot. Die Handtücher, wie auch die ökologische Seife, werden zur Verfügung gestellt. Und natürlich findet alles in einer authentischen Atmosphäre statt.

Die Standgrösse beträgt im Idealfall 15 m Breite und 9 m Tiefe. Sie kann natürlich an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden und ist auch abhängig vom Angebot. Hauptteil ist der Anhänger, mit welchem ich den Hot Pot (5-6 Personen) transportiere. Der Anhänger ist authentisch eingerichtet und braucht einen Platz von etwa 6x4m, mit Vorderplane 6x7m. Dazu kommt ein Zelt, 6x4m (mit Vordach: 6x6m, ohne Spannseile), wo Schlafplätze, die kleinen Becken, das Massageangebot und ein Platz zum Verweilen zuhause sind. Rein- und Schmutzwasserbehälter für die Duschen stehen aussen. Der 3-4-Personenzuber steht zwischen Zelt und Anhänger. Die drei kleineren Zuber werden mit einem separaten Ofen geheizt, dieser ist holzgefeuert. Weiterhin gibt es eine holzbefeuerte Waschtonne zum Aufbereiten von Wasch- und Duschwasser.

Der dazu benötigte Untergrund kann variabel sein. Sowohl feste als auch weiche(re) Böden sind gut, solange sie befahrbar sind. Der Anhänger steht auf Stützen und das Zelt steht auch ohne Spannseile.

Zum sauberen Gehen und aus hygienischen Gründen, werden zwischen den Zubern, Duschen und Massageliegen Holzplatten gelegt.

Es muss abgeklärt werden, dass mindestens 5 m3 Wasser entnommen werden können. Mittels eigener Schläuche oder eigenem Wassertank kann es zum Standplatz transportiert werden. Ein Platz in der Nähe einer Wasserentnahme wäre demnach sehr praktisch. Da keine Stoffe (chemische Reiniger) dem Wasser hinzugefügt werden, kann das filtrierte Wasser in die Kanalisation entsorgt werden oder auf der Wiese im Boden absickern, letzteres verlangt die Zustimmung des Eigentümers…

Für die Filtration und Desinfektion braucht es einen Elektrizitätsanschluss. Diese Geräte haben keinen Einfluss auf die optische Atmosphäre.

Wenn Holz geliefert werden kann, ist das sehr hilfreich. 1 Ster würde reichen. Falls möglich, gerne in Scheiten von 25 cm.

Was die Gebühren angeht, so schlage ich gerne vor, ein Zehntel vom Umsatz als Standplatzgebühr zu entgelten, da Baderey als Event-Handwerk angesehen werden kann. Ich bin mir sicher, dass diese Aktivität das Programm mit den schon bestehenden Angeboten nochmals bereichert und weitere Besucher anziehen wird. Gelegentliche Präsentationen über Bader und Hygiene von „anno dazumal“ oder eine Bade-Show würden mein Angebot vervollständigen. Last but not least gibt es auch Marktfahrern und Lagerleuten die Möglichkeit, trotz altertümlicher Verhältnisse, die eigene Körperhygiene pflegen zu können.

Ich hoffe bis bald an einem tollen Mittelalterlichen Markt!

Freundlich grüsst Sie

Niels Ottow

Das wandernde Badehaus «Der Wanderbader»

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